Verbandswelt

Vier Redner, ein Talk: Gastgeber Dr. Volker Schmidt (v.l.), Prof. Dr. Cornelia Woll, Bonita Grupp und Christian Lindner

Fotos (10): Henning Scheffen

Quo vadis, Standort Deutschland?

Beim diesjährigen Kamingespräch der Stiftung Nieder­sächsische Wirtschafts­forschung diskutierten Bundes­finanzminister a.D. Christian Lindner, Unternehmerin Bonita Grupp und Wirtschaftsprofessorin Dr. Cornelia Woll über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Unternehmer trifft (Ex-)Politiker: Klaus Kirchheim (l.) mit Christian Lindner

Viel Zustimmung: Das Thema traf bei vielen der Gäste, unter anderem Unternehmer Patrick Döhring, einen Nerv.

Angeregte Gespräche: Für das Kamingespräch der SNIW kommen Gäste aus Politik und Wirtschaft ins Alte Rathaus.

Zum Auftakt zeichnete Dr. Volker Schmidt, Vorsitzender des Kuratoriums der SNIW, ein eindringliches Bild: Negative Netto­investitionen, steigende Staatsquote und hohe Sozialabgaben seien klare Warn­signale für eine schwindende Wettbewerbsfähigkeit. Prof. Dr. Cornelia Woll ordnete dies politökonomisch ein und verwies auf den zunehmenden Druck auf das exportorientierte Modell sowie auf eine strukturelle Investitionslücke, etwa in Infrastruktur und Bildung.

Unternehmerin Bonita Grupp schilderte die Herausforderungen aus der Praxis – von hohen Energiekosten bis Fachkräfte­mangel betonte aber auch Chancen durch Innovation und Eigenständigkeit. Christian Lindner unterstrich die Dringlichkeit von Reformen: Mit schwachem Wachstum drohten wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen. Sein Appell: mehr Dynamik, bessere Rahmenbedingungen und ein klarer Fokus auf Innovation.

Gut gelaunt: Matthias Rätzlaff (v. l.), Axel Brockmann, Felicitas Kirchheim und Andreas Röders.

Staatsquote runter, Investitionen rauf: Dr. Volker Schmidt fordert tiefgreifende Reformen.

Im Austausch: Dr. Volker Schmidt (v.l.), Festredner Christian Lindner und Politikexperte Olaf Glaeseker

Treue zum Standort: Unternehmerin Bonita Grupp will trotz Widrigkeiten weiter nur in Deutschland produzieren.

Im Austausch: Sabine Güse-Henschel, Inhaberin von Trüffel Güse, und Investor Oliver Blume

Freuen sich auf den Abend: Beatrice Fiege von Peiner Träger und Julian Feise von Vermögensverwaltung AG

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